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Blog Portugal

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Cacela Velha - Schornsteine machen Leute

 

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Der kleine Ort Cacela Velha ist ausgeschildert, wenn man auf der N 125 unterwegs ist. Auto einfach auf dem kleinen Parkplatz vorne abstellen und durch die hübschen Gassen schlendern. Die Restaurants hatten leider zu als wir um die Mittagszeit da waren, aber abends sind sie bestimmt einen Ausflug wert. Unbedingt mal die Treppen runter zur Lagune gehen vorbei an riesigen Kaktusfeigen. Hier beginnt die Ria Formosa, das 60 Kilometer lange Naturschutzgebiet mit Watt- und Dünenlandschaft und man schaut auf die idyllische Lagune.

 

Die Algarve, ein riesiger Sandkasten

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Wir fahren zurück zum Meer bis zur Mündung des Rio Guadiana. Hier beginnt die Algarveküste. Bis zum Horizont ein riesiger Sandkasten. Muscheln gedeihen im Sand zu Hauf. Deswegen sind viele Muschelsucher unterwegs. Vor allen Dingen Herzmuscheln stecken hier im Sand. 

 

Praia Fluvial, ein Strand am Fluss

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Das ist dieser hübsche Strand, von dem wir letztens berichtet haben. Wie gesagt, einfach über die Brücke Richtung Jugendherberge laufen, ist dann ausgeschildert als "praia fluvial".

 

Die Grenzstadt Alcoutim

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Nur 40 Kilometer von V.R.d.S.A. den Rio Guadiana flussaufwärts liegt Alcoutim. Der kleine Ort entstand, weil hier früher die Schiffe festgemacht haben, um auf Hochwasser zu warten. Ab hier ist die Flussschifffahrt von den Gezeiten abhängig. Die Fahrt führt durch schöne Natur. Unterwegs steigen wir immer mal wieder aus, um die Aussicht auf den Fluss zu genießen. In Alcoutim ist kaum etwas los, wir laufen durch die 1200 Einwohner Stadt. Kein Mensch ist auf der Straße. Wir fragen uns, wo die alle sind. Vom Castelo hat man einen schönen Blick auf das spanische Grenzdorf gegenüber, das aussieht, als wäre es ein Spiegelbild von Alcoutim. Es gibt hier einen hübschen Flussstrand. Einfach über die Brücke Richtung Jugendherberge laufen, ist dann ausgeschildert als "praia fluvial".

 

Ein kurzes Filmchen in Sachen "DANKESCHÖN"

 

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Als wir zum ersten Mal Portugiesisch gehört haben, klang es für uns wie ein Mix aus ungarisch und holländisch. Portugiesisch ist nicht einfach, denn Schrift und Aussprache haben nicht das geringste miteinander zu tun. Mit Englisch kommt man ganz gut durch aber sobald man nur ein paar Brocken portugiesisch spricht, kennt die Begeisterung darüber keine Grenzen. Das wichtigste Wort heißt Obrigado und heißt: Dankeschön. Wenn sie ein Mann sind, sagen sie "Obrigado" mit einem "O" am Ende, dass wie ein "U" gesprochen wird. Und wenn sie eine Frau sind, sagen sie Obrigada, mit "A" am Ende.

 

Warum Männer und Frauen getrennt sitzen

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Mittelpunkt der Stadt ist der große Praca do Marques de Pombal. Wie auf fast jedem Platz in Portugal treffen sich die Rentner zum Klönschnack. Was uns auffällt ist, dass die Damen auf der einen Seite des Platzes sitzen und die Männer auf der anderen.

 

 

Mit der Fähre von Spanien nach Portugal

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Viele Tagestouristen aus Spanien sind hier heutzutage unterwegs, um Schnäppchen zu machen, denn hier sind Haushaltswaren und Handtücher viel billiger. Ob auch schöner, können wir nicht beurteilen. Wir machen eine kleine Kreuzfahrt über den Fluss auf die andere Seite nach Spanien. Der Fähranleger ist an der Prachtstraße. Die Überfahrt dauert etwa 10 Minuten. Wir laufen ein bisschen durch den spanischen Grenzort Ayamonte und uns fällt auf, dass hier das Leben viel hektischer und lauter als in Portugal ist. Das liegt vielleicht an den Spaniern, deren Sprachen mit viel mehr Druck, mehr Lautstärke und mit dem vielfachen an Geschwindigkeit gesprochen wird.

Bestimmt auch nett: Tagesausflüge mit dem Schiff auf dem Rio Guadiana. Die Boote fahren sogar teilweise bis Alcoutim. Haben wir nicht gemacht, aber steht das nächste Mal auf unserem Programm. Wir fahren an den Strand von Vila Real. Hübscher Strandhafer erinnert an die Nordseestrände, und der Blick Richtung Osten die Algarveküste entlang ist toll. Kilometerlanger Sandstrand, so weit wir gucken können.

 

 

Vila Real de Santo António

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Wir starten unsere Reise entlang der Algarveküste in Vila Real de Santo António. V.R.d.S.A. liegt am Fluss Guadiana, der die Grenze zu Spanien markiert. Die Stadt ist sehr besonders für die Algarve, denn hier führen keine verwinkelten Gassen zum Dorfplatz. Vielmehr sind alle Straßen exakt im 90 Grad Winkel gebaut. Und das kam so: als 1755 ein verheerendes Erdbeben die gesamte Algarve verwüstete, ist auch der Ort Vila Real zerstört worden. Der damalige Minister Marques de Pombal hat den Ort in nur fünf Monaten wieder aufbauen lassen. In Sichtweite hat er direkt am Wasser eine Prachtstraße bauen lassen, um den Spaniern zu zeigen, wo der Hammer hängt.